Herzlich willkommen!

Auf dieser Webseite finden Sie Informationen zu Veranstaltungen von und mit Jan Köhler, inspirierende Audios von Jan und empfehlenswerte Links zu buddhistischen Zentren und Organisationen. Gern können Sie bei Fragen und Anliegen eine E-Mail schreiben an: info[at]sherab.de.

Bezüglich des Konflikts in Myanmar / Burma:

"Als der Buddha gebeten wurde, seine Lehre zusammen zu fassen, gab er folgenden Rat: man solle anderen nicht schaden, sondern ihnen nutzen und den eigenen Geist transformieren. Wenn man nicht alle drei Punkte befolgen kann, sollte man dennoch die Mindestanforderung als Buddhist*in erfüllen, anderen nicht zu schaden. Das ist sogar eine Zufluchtsverpflichtung. Auch die Grundregeln des Buddhismus in Bezug auf die Lebensführung sind da sehr explizit: Die erste und wichtigste ist es, nicht zu töten. Wer tötet, handelt außerhalb des buddhistischen Rahmens. Töten lässt sich nicht ansatzweise buddhistisch begründen.
Dass Soldaten eines mehrheitlich buddhistischen Landes (Myanmar/Burma) nicht-hinnehmbare Gewalt anwenden zeigt daher nicht, dass sie wegen - , sondern trotz der buddhistischen Zugehörigkeit destruktiv handeln. Die Gewalt zeigt, dass Personen, auch wenn sie Mönchsroben tragen oder sich anderweitig dem Buddhismus zuordnen lassen, nicht buddhistisch handeln können. Aber nur, weil jemand in eine Religion hineingeboren wurde heißt das noch lange nicht, dass dieser Mensch „seine“ Religion auch verinnerlicht haben muss. Wenn der Geist nicht gezähmt ist, ist man sehr anfällig für Verblendungen und negative Taten. Dass ist ein Grundgesetz, vor dem auch die rein formale Zugehörigkeit zum Buddhismus nicht schützt. Deswegen ist es als Buddhist*in von enorm großer Bedeutung, den eigenen Geist in Liebe und Weisheit zu schulen und im Einklang mit diesen elementaren Eigenschaften zu handeln." Jan Köhler

Workshop in Braunschweig zum Thema:

- Auflösen von Hindernissen in der buddhistischen Praxis -
(Arbeitstitel: "Anfahren am Berg")

Am 10. Dezember 2017 11-18 Uhr (Sonntag)                                  

Sicherlich haben wir schon einiges Wissen über den Dharma, unsere Praxis kommt aber vielleicht nicht so richtig in Fahrt oder wir erliegen unseren Hindernissen. Erfahrungsgemäß spielen dabei auch unbewusste Glaubenssätze und unterschwellige Fehlannahmen eine große Rolle. Diese Baustellen werden jedoch in klassischen Unterweisungen oft vernachlässigt. In entspannter Atmosphäre möchten wir in diesem praxisnahen Workshop der Arbeit an diesen Mustern besondere Beachtung schenken.

Offen für Praktizierende aller Traditionen.
Die Workshops können auch einzeln besucht werden.

Ort: Kultur -und Kommunikationszentrum Brunsviga,
Karlstraße 35, 38106 Braunschweig
Kontakt: gaby[at]braunschweig-buddhismus.de
Webseite: www.braunschweig-buddhismus.de